Jugend

 

 

Jugendraum farblich neu gestaltet

 

          

 

 

Die Jugendfeuerwehr Oberalting-Seefeld hat in etlichen Arbeitsstunden ihren Jugendraum im Kellergeschoß des Feuerwehrhauses gestrichen und farblich neu gestaltet. Wir bedanken uns bei Firma Haberkorn für die Unterstützung.

 

Jugendmanschaft

Aktuell sind 14 Jungen und Mädchen bei der Jugendfeuerwehr Oberalting - Seefeld engagiert.

Jugendfeuerwehr

 

Jugendwart Peter Schlecht

 

Jugendwart Felix Lichtenberg

 

Jugendwärtin Jana Kornstaedt

 

Junge Menschen suchen das Besondere - ein Hobby, das mehr bietet! Bei der Jugendfeuerwehr sind sie da genau richtig.

Mit 12 Jahren können Mädchen und Jungen bereits der Jugendfeuerwehr beitreten. Dort lernt man wichtige Grundlagen für den späteren Feuerwehrdienst. Mit 16 Jahren kann man die Feuerwehrgrundausbildung absolvieren und teilweise schon an richtigen Einsätzen teilnehmen (außerhalb des Gefahrenbereichs). Mit 18 Jahren tritt man dann zur erwachsenen Einsatzmannschaft über.

Das erwartet dich bei der Jugendfeuerwehr

  • regelmäßige Gruppenstunden
  • feuerwehrtechnisches Wissen
  • Spaß im Team
  • Ausflüge
  • Prüfungen und Wettbewerbe mit anderen Feuerwehren
  • und Vieles mehr ...


Mitmachen


Du interessierst Dich für die Jugendfeuerwehr und würdest Dir das gerne mal näher ansehen?
Dann komm doch einfach mal bei uns vorbei.

Wir treffen uns immer am 1. und 3. Montag im Monat um 18 Uhr im Gerätehaus.
Gerne kannst du uns über das Kontaktformular auch eine Nachricht senden.
 
Mit Spreizer und Pedal-Schneider ans Werk

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr in Oberalting-Seefeld – Von Ölspur-Beseitigung bis Großfeuer war alles dabei

von Michèle Kirner

Oberalting/Seefeld – Den Arbeitsalltag einer Berufsfeuerwehr nachempfinden, heißt unter anderem auch, früh aufzustehen. Das wollten einige Jugendliche der Feuerwehr Oberalting-Seefeld zwischen zwölf und 16 Jahren wenigstens einmal freiwillig in Kauf nehmen. Also zogen acht von ihnen am Samstag in aller Herrgottsfrühe um 7 Uhr für 24 Stunden ins Feuerwehrhaus ein und starteten mit einem kräftigen selbstzubereiteten Frühstück in den Tag.

24 Stunden dauert eine Schicht bei der Berufsfeuerwehr. Dabei kann diese Schicht ziemlich aufregend sein, wenn der Alarm losgeht. Aber selbst bei der Berufsfeuerwehr schrillt nicht immer die Sirene. Es wurde gekocht, gegessen, aufgeräumt, Geräte gewartet oder auch Fußball oder Basketball gespielt. Dazwischen lief natürlich auch immer wieder ein Alarm ein. Für die sieben Buben und das Mädel hieß es dann alles stehen und liegen lassen, in ihre Schutzanzüge steigen und zum Noteinsatz eilen. Bis zur Mittagspause hatten sie nicht nur eine Ölspur beseitigt, sonderen auch einen Verletzten aus seiner Wohnung gerettet, in die er sich eingeschlossen hatte.

Um 14.30 Uhr ging es stramm weiter. Im Holzfachhandel Peter Schlecht klemmte nach einem Unfall der Fahrer im Auto. Wieder fiel der Wischmopp zu Boden und acht Jugendliche eilten zu einer kurzen Lage-Besprechung, enterten das Feuerwehrauto und sausten zum Unfallort. Dort steckte eine Puppe zwischen Sitz und Lenkrad fest. Korbinian setzte sich zu ihr und überwachte den Gesundheitszustand. „Wie geht’s dem Verletzten“, klang es knackend aus dem Mikrofon. „Jo, er hat Schmerzen, aber es hält sich in Grenzen“, behauptete der 14-Jährige. Weil weder Fahrer- und Hintertür aufgingen, legte der Nachwuchs über die Seitenfenster eine Selbstklebefolie und zerschlugen das Glas. Danach rückten Timo (15) und Laurenz (12) der Karosserie mit einem Spreizer auf die Pelle. Hydraulisch angetrieben bog das Gerät das Blech nach außen, bis die Tür aus dem Schloss sprang. Schließlich schnitt Jana (15) die B-Säule ab, so dass die ganze Seite bis zum Rücksitz freigelegt war und der Verunglückte möglichst schonend auf einer Trage befreit werden konnte. Die Jugendlichen zerlegten das Schrottauto mit wachsendem Eifer weiter und probierten dabei alles aus, was ihnen zur Verfügung stand. Den Pedal-Schneider, die Rettungsschere oder einfach nur den Hammer. Irgendwann nachmittags stand die Truppe dann mit dem Löschschlauch vor einem brennenden Schuppen.

„Es geht darum, dass sie das Drumherum in der Wiederholung einstudieren“, erklärt Vorsitzender Florian Holmhey, der als Berufsfeuerwehrmann weiß, wovon er spricht. Aber es gehe auch um Vertrauen und Kameradschaft, betont Jugendwart Felix Lichtenberg. Denn dieses Vertrauensverhältnis kann im Notfall das Zünglein an der Waage sein.