„Von A bis Z ein tolles Team“

Freiwillige Feuerwehr Oberalting hatte 75 Einsätze und hat keine Nachwuchssorgen – Bilanz der Jahresversammlung.

Die Truppe und ihr neues Fahrzeug: (hinten, v.l.) Michael Wastian, Max Lichtenberg, Patricia Cornils, Felix Lichtenberg, Thomas Sanktjohanser, Stefan Mantel, Jochen Thorn und Harald Wagner, (vorne v.l.) Timo Neubauer, Ottmar Schreiegg jun., Achim Richter, Fritz Schaffer, Andre Koppany, F lorian Holmhey, Tim Wagner, Louis Mantel, Jana Kornstaedt, Mike Kornstaedt und Tobias Mittermeyer.
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Die Truppe und ihr neues Fahrzeug: (hinten, v.l.) Michael Wastian, Max Lichtenberg, Patricia Cornils, Felix Lichtenberg, Thomas Sanktjohanser, Stefan Mantel, Jochen Thorn und Harald Wagner, (vorne v.l.) Timo Neubauer, Ottmar Schreiegg jun., Achim Richter, Fritz Schaffer, Andre Koppany, F lorian Holmhey, Tim Wagner, Louis Mantel, Jana Kornstaedt, Mike Kornstaedt und Tobias Mittermeyer.
Oberalting – 75 Einsätze hatte die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Oberalting-Seefeld im vergangenen Jahr zu absolvieren. Am Donnerstag ließen die zahlreich zur Jahreshauptversammlung erschienenen Kameraden ein erfolgreiches Jahr 2017 Revue passieren.
 

Unter den 75 Einsätzen befanden sich lediglich acht Brände. Laut Josef Kraus von der Kreisbrandinspektion ist dies aber ein völlig normaler Trend. Spitzenreiter bei den Einsätzen waren 50 technische Hilfeleistungen in Sachen Sturmschaden, Überschwemmung, Wohnungsöffnung oder Verkehrsunfall.

Anschaulich dokumentierte Kommandant Harald Wagner mit Fotomaterial, wie die Mühlbachstraße sich in einen Bach verwandeln kann. Die gesamten Einsatz- und Übungsstunden hat er nicht zusammengerechnet: „Ich halte nichts davon, das gegenzurechnen“, sagte er gestern auf Nachfrage.

 

Die Oberaltinger ließen einfach nicht locker

Als Belastung für das Ehrenamt erwiesen sich 2017 die Freitode zweier Menschen. „Das letzte Jahr hat mit einem Suizid durch Autounfall begonnen, und auch der letzte Einsatz 2017 war ein Freitod, diesmal bei der Schlossbrücke“, berichtete Wagner. Aus Sicht des Kommandanten seien diese Vorfälle eine „eine echte Zumutung“ für die Nerven seiner Mannschaft: „Die Leute sollten wissen, was man den Einsatzkräften damit antut.“ Hochachtung bekundete auch dafür Seefelds Bürgermeister Wolfram Gum. „Das ist sehr beeindruckend, dass ihr diese Einsätze bewältigt, ohne psychologische Betreuung einzufordern. Ihr seid von A bis Z ein tolles Team. Ein echter Glücksfall, dass wir so eine tolle Feuerwehr am Ort haben“, sagte er im gut besuchten Gerätehaus.

Zusammenhalt bewies das Feuerwehrteam bei der Instandsetzung eines von der Münchner Berufsfeuerwehr beschafften Drehleiter-Gebrauchtfahrzeuges. Da hieß es unermüdlich schweißen, lackieren und polieren. Doch die Oberaltinger ließen nicht locker, bis „DLK 2017“ fertig für den Einsatz bereitstand.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Auch die Jugendmannschaft kann sich sehen lassen. Unter den insgesamt 66 Aktiven befinden sich 14 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren. „In den nächsten Jahren müssen wir uns keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Wir haben auch sechs Mädchen. Das sind verhältnismäßig viele und die halten sich tapfer“, berichtete Jugendleiter Felix Lichtenberg.

Wenn die Feuerwehr Ober-alting im nächsten Jahr 150 Jahre alt wird, soll das gebührend gefeiert werden. Vorstand Florian Holmhey fasst für Partyabend und Festakt das erste Juniwochenende 2019 ins Auge. Auch Ehrungen samt Beförderungen wurden am Donnerstag vorgenommen. Seit 20 Jahren Mitglied sind Michael Wastian. Tobias Mittermeyer und Florian Holmhey. Harald Amann erhielt das silberne Verdienstkreuz für 25 Jahre Mitgliedschaft. Michael Führer, Stefan Mantel, Christian Gotzler, Ottmar Schreyegg, Stefan Gumpp und Achim Richter wurden für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Patricia Cornils wurde zur Oberfeuerwehrfrau, Valentin Gerhard, Christian Sagadin, Thomas Sanktjohanser und Tim Wagner zum Oberfeuerwehrmann befördert. André Koppany, Jochen Thorn sowie Felix und Max Lichtenberg sind Löschmeister. Jana Kornstaedt wurde zur Feuerwehrfrau ernannt. Fritz Schaffer, Maximilian Maletz, Louis Mantel und Timo Neubauer erhielten Feuerwehrmann-Urkunden.

Von Nilda Höhlein

www.merkur.de/lokales/starnberg/seefeld-ort29435/freiwillige-feuerwehr-oberalting-von-a-bis-z-ein-tolles-team-9721849.html

Spendenübergabe der VR Bank an die Feuerwehren der Gemeinde Seefeld am 06.02.2018

Alle Jahre wieder – VR Bank spendet zur Weihnachtszeit 30.500 Euro an die Feuerwehren in der Region

Image Alle Jahre wieder – VR Bank spendet zur Weihnachtszeit 30.500 Euro an die Feuerwehren in der Region

Das Warten auf Heiligabend mit einem Adventskalender ist eine schöne Tradition. Ob selbstgebastelt oder gekauft, ob mit Süßigkeiten oder Spielzeug bestückt.

Hinter den Türchen des Adventskalenders der VR Bank stehen Geldspenden an unsere Region. Seit Jahren spendet die VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg zur Adventszeit eine 5stellige Summe an heimische Vereine und Einrichtungen.

Kindergärten, Nachbarschaftshilfen, Schulen, Gemeinden oder Sportvereine – viele Institutionen sind bereits in den Genuss der Aktion gekommen.

In diesem Jahr wird den regionalen Feuerwehren die Adventszeit versüßt, denn sie leisten täglich einen wichtigen Beitrag für unserer Region. Wie in den Vorjahren werden dazu die 24 Balkone der Bankniederlassung in Herrsching als überdimensionaler Adventskalender dekoriert. Vom 1. – 24. Dezember wird jeden Tag ein „Türchen“ geöffnet und damit bekannt gegeben, welche Feuerwehr eine Spende in Höhe von 500 Euro erhält.

„Zum Jahresende möchten wir nochmal ein besonderes Zeichen setzen. Der VR AdventsKalender ist eine schöne Tradition, der Region ein Weihnachtsgeschenk zu machen“, so Johann Oberhofer, Pressesprecher der VR Bank.

Erfolgreiche Sportliche Veranstaltung

Siegreich im Eigenen Turnier

Image Siegreich im Eigenen Turnier

33. Fußball-Hallenturnier mit einem Sieg des Gastgebers beendet. Der Sieg und somit auch der Wanderpokal gehen nach Oberalting.

Cold Water Grill Challenge

Feuerwehr Oberalting - Seefeld 2018

Image Feuerwehr Oberalting - Seefeld 2018

Surft man dieser Tage in sozialen Netzwerken herum, kommt man an der „Cold Water Grill Challenge 2018“ nicht vorbei, auch wir durften bei Traumwetter im eiskalten Wasser des Aubachs grillen.

Nachwuchs nicht nur aus eigenen Reihen

Die Freiwillige Feuerwehr Oberalting-Seefeld bleibt unter ihrer bewährten Leitung

Image Die Freiwillige Feuerwehr Oberalting-Seefeld bleibt unter ihrer bewährten Leitung Image Die Freiwillige Feuerwehr Oberalting-Seefeld bleibt unter ihrer bewährten Leitung Image Die Freiwillige Feuerwehr Oberalting-Seefeld bleibt unter ihrer bewährten Leitung Image Die Freiwillige Feuerwehr Oberalting-Seefeld bleibt unter ihrer bewährten Leitung

Bei der Jahresversammlung am Donnerstagabend ließen
die Ehrenamtlichen das vorige Jahr Revue passieren und bestätigten die Führung:
Harald Wagner bleibt Kommandant, Michael Wastian Vizekommandant.
65 Einsätze fuhren die 57 Aktiven im Jahr 2016 und wurden dabei nicht selten mit
erschreckenden Szenarien konfrontiert. „Wenn sie Suizid begehen, sei es mit der
S-Bahn oder beim Autocrash, dann bedenken die Leute nicht, was sie uns antun“,
gab Kommandant Wagner zu bedenken. Die 635 Einsatzstunden verteilten sich
auf fünf Brände, acht Fehlalarme sowie 30 technische Hilfeleistungen. Zu kämpfen
hatte der Trupp insbesondere mit dem Starkregen-Hochwasser in der Realschule
Herrsching.
Junge Gesichter sieht man im Oberaltinger Feuerwehrhaus allenthalben. Zehn Jugendliche
zwischen zwölf und 15 Jahren sowie neun 16- bis 19-Jährige absolvierten
in 2016 ganze 363 Übungsstunden. Für die älteren Jungfeuerwehler wird
es auch schon mal ernst, denn ab 16 dürfen sie mit ausrücken. Jugendwart Felix
Lichtenberg und sein Kollege Peter Schlecht freuen sich über das Engagement ihrer
Schützlinge bei Knotenkunde, Absturzsicherung, Bootsübung oder Bowlingausflug:
„Wir schauen in eine aussichtsreiche Zukunft. Da wird es uns nicht langweilig.“
Nachwuchs ist bei der Oberaltinger Feuerwehr durchaus wörtlich zu verstehen:
Die meisten Jungfeuerwehler sind in direkter Linie verwand mit der aktiven
Mannschaft. Einer zusätzlichen externen Nachwuchs-Akquise sind die Oberaltinger
deshalb nicht abgeneigt. „Damit nicht immer das gleiche Blut da drin ist. Wir
nehmen alle auf“, so Lichtenberg.
Dank Petersmarkt und Christkindlmarkt können sich die Vereinsfinanzen sehen
lassen. „Wir sind wieder kerngesund“, freut sich Vorstand Florian Holmhey über
das deutliche Plus in der Kasse. Beeindruckt zeigte sich auch Bürgermeister Wolfram
Gum: „ Ihr seid eine wirklich starke Truppe. Offensichtlich habt ihr auch keine
Nachwuchsprobleme, bei euch stimmt einfach das Klima.“
Ehrungen gab es für verdiente Vereinsmitglieder. Stefan Münch wurde für zehn
Jahre Vereinsarbeit ausgezeichnet, Felix Lichtenberg für zehn Jahre aktiven

Gemeinsam für den Ernstfall Üben

Beachtlicher Medaillenspiegel 6x Bronze; 1x Silber und 6 Gold konnten die Feuerwehrler der Feuerwehr aus Meiling, Drößling und Oberalting bei der Leistungsprüfung 2016 ergattern

Die 2 Gruppen aus Meiling, Drößling und Oberalting
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Die 2 Gruppen aus Meiling, Drößling und Oberalting

Wie auch schon in den letzten Jahren absolvierten Mitglieder der Feuerwehren aus Drößling, Meiling und Oberalting-Seefeld gemeinsam eine Leistungsprüfung mit dem Thema "die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz"

Damit die Zusammenarbeit auf Verbindungs- und Staatsstraße reibungslos funktioniert, wurde gemeinsam für den Ernstfall geübt.


In der Aufgabenstellung wurde ein Verkehrsunfall simuliert, die jeweils neun Prüflinge mussten ein komplettes Szenario durchspielen: Verkehrsabsicherung, Beleuchtung, Geräteeinsatz - in nur vier Minuten war alles wieder vorbei. Zur Simulation kamen noch pro Person zwei Wissensfragen hinzu, die per Losverfahren von den Schiedsrichtern abgerufen wurden. „Das Leistungsabzeichen istwichtig zur regelmäßigen Auffrischung der Einsatzabläufe und der Fahrzeugkunde. 

Das SChietsrichter Team sowie die Kommandanten und Vorstandschaft gratulieren den Teilnehmern zu ihrem großen Erfolg. 

 

Der Hackerangriff wirkt nach

Die Freiwillige Feuerwehr in Oberalting hat den Hackerangriff auf ihr Konto mittlerweile verkraftet. Die verschwundenen 5000 Euro sind ausgeglichen.

2015 gab es auch vier Beförderungen: Peter Schlecht und Marcus Vetter wurden zum Oberfeuerwehrmann, Gerhard Valentin und Tim Wagner zum Feuerwehrmann ernannt.
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2015 gab es auch vier Beförderungen: Peter Schlecht und Marcus Vetter wurden zum Oberfeuerwehrmann, Gerhard Valentin und Tim Wagner zum Feuerwehrmann ernannt.

Von EvelinE Silkenstedt

Oberalting – „Es ist nichts verloren gegangen und der Fehlbetrag ist jetzt vollkommen ausgeglichen“, konnte Florian Holmhey auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberalting-Seefeld am Donnerstag berichten. Nicht nur beim Vorsitzenden hat der Hackerangriff im Jahr 2014 einen schalen Nachgeschmack hinterlassen. Gut 5000 Euro verschwanden damals plötzlich von Vereinskonto und eine sofort eingeleitete Rückholaktion blieb erfolglos.

Inzwischen wurde die Hälfte des Betrags von der Bank erstattet und der Restbetrag durch großzügige Spender ausgeglichen. Doch die Folgen des Diebstahls wirken bis heute nach: „Online Banking ist mir zu gefährlich“, sagte sich Schatzmeisterin Nadine Neubauer damals. Deshalb wurde für das Jahr 2014 und auch für 2015 der erhöhte Fördermitgliedsbeitrag zunächst nicht eingezogen. Weil jetzt ein „verhältnismäßig sicheres Verfahren“ genutzt werden kann, wurde der Beitragseinzug in diesem Frühjahr nachgeholt. Der Beitrag für 2016 soll Ende des Jahres eingezogen werden, damit die Geldbörsen der Fördermitglieder nicht über Gebühr beansprucht werden.

Die ausstehenden Beiträge bescherten dem Verein im Jahr 2015 ein Minus von rund 2200 Euro. Trotzdem ist Vereinschef Holmhey mit dem Kassenstand zufrieden: „Über 30 000 Euro sind ein Polster, das man in der Zukunft gut gebrauchen kann“. Für Kommandant Harald Wagner war 2015 das „einsatzreichste Jahr“ der Feuerwehr Oberalting-Seefeld: 74 Mal wurde die Hilfe der 66 Aktiven angefordert. Bei fünf Bränden, 49 Technischen Hilfeleistungen und diesmal nur 18 Brandmeldealarmen kamen diesmal 981 Einsatzstunden zusammen. Manche Unfälle, wie der gegen eine Eiche geprallte Oldtimer mit einem massiv eingeklemmtem Insassen auf der Staatsstraße 2068, werden lange im Gedächtnis bleiben. „Es sind schwierige Einsätze, wenn man aktiv nichts tun kann“, beschrieb Harald Wagner die Stimmung danach. Was den Feuerwehralltag angeht, ist Harald Wagner mehr als zufrieden. Das Aktiven-Team und auch die Feuerwehrjugend wachsen stetig.

THL Weiterbildung 12. Okt 2013

VU Person eingeklemmt, Einsatz neuer Technik und Taktik

An diesem Tag haben wir uns Zeit genommen einmal das Szenario für einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person durchzuspielen. Dabei ging es vorallem darum auch neue Techniken und Taktik anzuwenden.

Hervorzuheben ist hier die vollständige Seitenöffnung eines Fahrzeuges. Dies bietet sich hauptsächlich bei eine 5 türigen Fahrzeug an. Man beginnt zuerst mit der Hintertüre und entfernt dann den B-Säule. Danach läßt sich die komplette Seite inkl. den beiden Türen bequem nach vorne Klappen und mit einem Spanngurt fixieren. 

Grosser Vorteil dieser Methode ist das dadurch nich nur von seitlich auf die Person zugegriffen werden kann, sondern auch Möglichkeit besteht von hinten über die Rücksitzbank an die Person zu kommen. Die Zeit für die Seitenöffnung dauert kaum etwas länger als ein übliche Türöffnung.

Eine weitere Variante ist das Heckfenster mit dem Speizer aufzuweiten, um einen Tunnel zu schaffen. Dies kann gerade bei Fahrzeugen mit Fließheck den Zugriff zur Person und deren Abtransport mittels Beinboard sehr erleichtern. Dabei ist unterstützend das bei Fahrzeugen meist die Säulen sehr robust ausgelegt sind, jedoch das Dachblech einfacher deformiert und gestreckt werden kann.

Ist ein Fahrzeug auf dem Dach liegend hängt die Vorgangsweise von dem Zustand der Insassen ab. Ist die Person eingeklemmt muss versucht werden das Fahrzeug umzudrehen, da nach dem Durchschneiden der Gurte auf die einklemmten Stellen der Person zusätzlich Druck ausgeübt wird. Ausserdem kann die Person nur eine begrenzte Zeit in dieser Position verbleiben. Ist die Person hingegen leichter verletzt ist denkbar die B- und C-Säulen zu durchtrennen und dann das Fahrzeug nach oben mit einem Zylinder anzuheben. Nach dem Abschneiden der Kopfstützen kann dann die Person nach hinten raus gerettet werden. Damit das Fahrzeug nicht auf die Seite kippt, wird es von Anfang an links und rechts mit Leitern an den Reifen gesichert.